Sylvester Toulouse
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Buntes Durcheinander - die Toulouse-News Nr. 8

Wer fühlt sich berufen? Beginnen wir mit dem, was nur wenige interessiert, aber für alle wichtig ist: Wir suchen personelle Verstärkung! Eine Person mit Verantwortungsbewusstsein, administrativen Fähigkeiten und sonst noch einigem mehr. Insbesondere braucht es auch eine hohe Belastbarkeit bei selbsständigem Arbeiten. Was da so im Einzelnen gefragt ist, kannst du auf unserer Webseite lesen, indem Du hier klickst. Wenn Du Dich nicht persönlich angesprochen fühlst – vielleicht kennst du jemanden, dem/der Du den Link weiterleiten kannst. Es geht um eine längerfristige Beschäftigung im Angestelltenverhältnis. Die Person braucht das Toulouse bisher gar nicht mal unbedingt kennen, sollte allerdings vom Gefühl her in unseren chaotischen Laden passen …

Wirtschaftliches Denken kontra Spiritualität?

Nach einem Monat Verantwortung für das Toulouse ist mir noch deutlicher geworden, wie wichtig es ist, dass hier eine administrative und wirtschaftlich stimmige Grundlage geschaffen wird. In diesem Zusammenhang finde ich Rückmeldungen von verschiedenen ToulousianerInnen spannend, für die offensichtlich zwischen wirtschaftlichem Denken und Spiritualität ein Widerspruch besteht. Interessanterweise sind das in erster Linie Menschen, die mit Osho grossgeworden sind. Und da frage ich mich, ob die Osho überhaupt verstanden haben. Wenn Osho von Spiritualität redet, beginnt diese für ihn IMMER in der Verbundenheit mit dem Körper. Der Körper einer Institution (wie z.B. dem Toulouse) sind seine Räume und Strukturen. Und wenn da etwas nicht stimmt, fehlt die Basis für eine Entfaltung von Spiritualität. Anders gesagt: Ohne eine gesunde wirtschaftliche Grundlage gibt es in einem Institut keinen Raum, in dem sich Spiritualität entwickeln könnte.

Was ist neu?

Es wird in den kommenden Wochen rund um die Beatbox einige wirtschaftliche Anpassungen geben. Ab kommenden Samstag gibt es eine neue Version der Getränkekarte, wobei die Preise dem angepasst wurden, was an vergleichbaren Orten verlangt wird. Gleichzeitig verbessern wir auch die Qualität der Angebote am Tresen, was sowohl die Getränke als auch die Snacks angeht. Das geht nicht alles auf einmal, aber Schritt für Schritt.

Neu ist z.B. unser Wasser. Wir steigen um auf Wittenseer Böe (Medium) und Wittenseer Flaute. Wobei die Flaute nicht komplett still ist und sich leise kräuselt. Deshalb haben wir ergänzend die Tiefen der stillen Wasser ausgelotet und die „St. Leonhardsquelle still“ ins Angebot genommen.

Der Yogitee ist ab sofort vegan und wir probieren es mal mit Hafermilch. Zum Probieren bekommen alle, die ihre Anmeldung für  den Toulouse-Club bis Samstag abgeben, am 6. August einen Yogitee gratis!

Was, Du weisst noch nicht, was der Toulouse-Club ist? Dann bitte unbedingt mal hier schauen ... 

Mixed

Samstag legt diesmal Oliver auf. Wie auch an den vergangenen beiden Samstagen, bei denen das Stimmungsbarometer im Toulouse ganz weit oben war, könnt ihr euch auf kreative Musikmixe einstellen. Was es im Toulouse  gibt, gibt es nun mal nicht anderswo …

Wir haben meterweise Videos … Spielfilme, Osho, Spirituelle Themen und vieles mehr. Das sind teilweise ganz wertvolle Dokumente, aber wir brauchen den Platz. Hat jemand Interesse? Für umsonst oder gegen Spende.

Und: Ashish sucht eine neue Wohnung! Also eine Wohnung oder auch gerne ein Zimmer in einer WG. Als Westler mit Präferenz für den Hamburger Westen. Ja, ja, wer möchte nicht nahe dem Toulouse wohnen …  Vielleicht hast Du ja eine Idee …

Beatbox, die Tanznacht - Toulouse-News Nr. 9
Der Toulouse-Club - die Toulouse-News Nr. 7
 

Kommentare 3

Gäste - Parva am Freitag, 05. August 2016 10:50

> Wer mit Osho groß wurde,wird sich immer gewahr sein müssen,daß auch eine
> Community wie die in Poona,nie ohne eine Verankerung in der materiellen
> Welt denkbar gewesen wäre;
> er wies darauf eigentlich kontinuierlich hin,wobei Jede/r aus dem
> Gehörten seine/ihre individuelle Mixtur zusammenbraut.

> Wie das neue Toulouse-Konzept angenommen wird,dürfte die Zukunft zeigen.
> Ob ein Fragebogen als Stimmungs-Barometer(Über Verteiler/Auslage an der
> Gardrobe zum ad hoc Ausfüllen)im Vorfeld Fehl-Entscheidungen verhindern
> könnte?

> ♥Parva

> Wer mit Osho groß wurde,wird sich immer gewahr sein müssen,daß auch eine > Community wie die in Poona,nie ohne eine Verankerung in der materiellen > Welt denkbar gewesen wäre; > er wies darauf eigentlich kontinuierlich hin,wobei Jede/r aus dem > Gehörten seine/ihre individuelle Mixtur zusammenbraut. > Wie das neue Toulouse-Konzept angenommen wird,dürfte die Zukunft zeigen. > Ob ein Fragebogen als Stimmungs-Barometer(Über Verteiler/Auslage an der > Gardrobe zum ad hoc Ausfüllen)im Vorfeld Fehl-Entscheidungen verhindern > könnte? > ♥Parva
Matthias am Samstag, 06. August 2016 07:58

Hi Parva, den "Fragebogen" gibt es schon. Das sind Treffen für die Touloisianer, sogenannte Foren, die unregelmässig im Toulouse stattfinden und auf denen jeder sich äussern kann. Das nächste Forum wird in den nächsten Wochen sein und über den Newsletter (http://www.toulouse.de/newsletter) angekündigt werden. Und Kommentare per Mail werden auch alle gelesen und beantwortet. Wir schauen uns das Barometer täglich an ... :-) Lieben Gruss Matthias

Hi Parva, den "Fragebogen" gibt es schon. Das sind Treffen für die Touloisianer, sogenannte Foren, die unregelmässig im Toulouse stattfinden und auf denen jeder sich äussern kann. Das nächste Forum wird in den nächsten Wochen sein und über den Newsletter (http://www.toulouse.de/newsletter) angekündigt werden. Und Kommentare per Mail werden auch alle gelesen und beantwortet. Wir schauen uns das Barometer täglich an ... :-) Lieben Gruss Matthias
Gäste - Wolof-Dieter Gödecke am Freitag, 19. August 2016 09:57

Hallo Matthias, meine Meinung zu deinen Ausführungen bz Wirtschaftlichkeit und Spiritualität:
>
> Ich bin deiner Meinung, dass diese Bereiche sich vertragen können, wenn die
> richtigen Menschen verantwortlich sind.
> Die Geschichte der (großen) spirituellen Systeme hat allerdings gezeigt, dass
> Systeme entweder in die eine oder andere Richtung kippen können. Warum hat
> Franziskus einen Bettelorden gegründet? Das große System Kirche war längst zu
> einem Machtapparat verkommen, der seinen spirituellen Ursprung verloren hatte.
> Und wie war es bei der Osho-Bewegung? Hing das Scheitern dieses Aufbruchs in
> neue spirituelle Ausdrucksformen nicht auch mit dem Thema Macht zusammen?
> Und du kennst vermutlich dieses Jesus-Wort vom Himmelreich und dem Reichen und dem Kamel durch Nadelöhr.
> Es bedarf also ständiger Überprüfung dieser Balance, am besten wäre ein
> Kontrollgremium mit spiritueller Kompetenz.
> Dafür stehe ich zur Verfügung.

Hallo Matthias, meine Meinung zu deinen Ausführungen bz Wirtschaftlichkeit und Spiritualität: > > Ich bin deiner Meinung, dass diese Bereiche sich vertragen können, wenn die > richtigen Menschen verantwortlich sind. > Die Geschichte der (großen) spirituellen Systeme hat allerdings gezeigt, dass > Systeme entweder in die eine oder andere Richtung kippen können. Warum hat > Franziskus einen Bettelorden gegründet? Das große System Kirche war längst zu > einem Machtapparat verkommen, der seinen spirituellen Ursprung verloren hatte. > Und wie war es bei der Osho-Bewegung? Hing das Scheitern dieses Aufbruchs in > neue spirituelle Ausdrucksformen nicht auch mit dem Thema Macht zusammen? > Und du kennst vermutlich dieses Jesus-Wort vom Himmelreich und dem Reichen und dem Kamel durch Nadelöhr. > Es bedarf also ständiger Überprüfung dieser Balance, am besten wäre ein > Kontrollgremium mit spiritueller Kompetenz. > Dafür stehe ich zur Verfügung.
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Mittwoch, 12. Dezember 2018