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Was ist Dir das Toulouse wert?

Ein Update zur aktuellen Lage liegt an. Seit einigen Wochen ist in der Beatbox mehr Platz auf der Tanzfläche. Eigentlich schön, aber nur eigentlich …

Für Eylin und für mich ist eine Voraussetzung, das Toulouse am Leben zu halten, dass sich dieser Ort auf Basis der hier durchgeführten Veranstaltungen wirtschaftlich trägt. Das hat auch bis vor ein paar Monaten gut geklappt. Und dann kamen plötzlich weniger BesucherInnen in die Beatbox. Erst dachten wir, es läge am kalten Wetter und der anschliessenden Erkältungswelle. Das kann es aber nicht gewesen sein, denn auch unter veränderten klimatischen Bedingungen findet kein Wandel statt. Wir sind ratlos. Aktuell subventioniere ich jede Person, die in die Beatbox kommt, pro Abend mit 4.- Euro. Das ist kein Modell für die Zukunft. Wenn sich in den kommenden Wochen hier nicht eine eindeutige Trendänderung zeigt, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Aktivität in den Räumen im Beerenweg 2019 zu beenden.

Kurz zum Hintergrund: Ich könnte sicherlich mehr tun, um Einnahmen für das Toulouse zu erzielen. Ich könnte Zeit investieren und mich um eine bessere Auslastung bei den Vermietungen kümmern. Zu diesem Job bin ich allerdings nicht bereit. Schon vor zwei Jahren hatten wir in den Raum gestellt, dass wir eine oder mehrere Personen für die Raumvermietung als auch die Administration des Toulouse suchen würden. Es ist nicht so, dass in den Jahren niemand aufgetaucht wäre. Allerdings waren die Grundbedingungen von einigen, die fit für diese Aufgabenbereiche gewesen wären, ein Grundgehalt von bis zu 3500.- Euro pro Monat für eine maximal 20h-Woche. Und dieses Geld haben wir leider nicht zur Verfügung. (Gleichzeitig habe ich auf diese Weise noch mal eine freundliche Rückmeldung bekommen, was die von mir komplett unentgeltlich geleistete Arbeit im Toulouse wert ist …)

Zurück zum Thema unserer Ratlosigkeit. An den Eintrittspreisen kann es nicht liegen. Wir berücksichtigen bei jeder Person, die im Toulouse tanzen möchte, die individuelle finanzielle Lage. Es ist durchaus möglich, über einen Eintritt von 15.- Euro unterschiedliche Ansichten zu haben. Aber das ist der Eintritt für alle, die diesen in unseren Augen angemessenen Beitrag zahlen können. Gleichzeitig bleibt bei uns niemand vor der Tür und Du kannst sogar umsonst zu unseren zentralen Tanzveranstaltungen wie BUDDHAS BEATBOX und CONCIOUS DANCING kommen, wenn Deine persönliche finanzielle Lage eng ist. Werbung? Wir haben in den vergangenen Monaten viel Geld für Anzeigen ausgegeben, sowie seit der Übernahme etliche Aktionen mit verschiedenen Werbemitteln gestartet. Die Stimmung bei den Tanzveranstaltungen? Ist hervorragend wie eh und je. Woran mag es also liegen? Ist das Toulouse vielleicht einfach „vorbei“ und wir sollten jetzt das letzte Jahr einläuten?

Meine persönliche Motivation, die Leitung des Toulouse zu übernehmen, habe ich vor kurzem schon in dem Blogbeitrag „Die Krönung des Tanzes“ geschildert. Wie eingangs erwähnt endet meine Bereitschaft allerdings da, wo ich dauerhaft finanzielle Subventionen bereitstellen muss.

Wie ist Deine Meinung zum Thema? Wir freuen uns über kreative Beiträge. Weiter unten kannst Du bei "Kommentare" Deine Gedanken schreiben.  

Um meine Gedankengänge hierzu noch abzurunden - den Veranstaltungsort möglicherweise zu schliessen, ist für mich in Konsequenz damit verbunden, für die Kernveranstaltungen wie BEATBOX und CONSCIOUS DANCING nach geeigneten alternativen Räumen Ausschau zu halten. Das würde aber vermutlich bedeuten, dass es nicht mehr an jedem Samstag eine Beatbox gäbe und einen Chill-Raum vermutlich auch nicht …

Besinnungspause
Die Krönung des Tanzes
 

Kommentare 57

Gäste - anette martina am Mittwoch, 11. Juli 2018 12:14

Hallo Matthias,
mit großem Interesse habe die verschiedenen Meinungen und Ansichten der "Gäste" und deine Antworten sowie Argumentationen gelesen, nachdem ich längere Zeit nicht im Toulouse war, weil mir 15 € Eintritt einfach zuviel waren...
Doch am 7.7. wollte ich wissen, was von "meinem Tanztempel" übriggeblieben ist, in dem ich jahrelang Samstag für Samstag das Leben gefeiert habe...
Leider war eine Veränderung spürbar, nicht nur beim Eintrittspreis und im Café, sondern auch auf der Tanzfläche, dafür hatte ich reichlich Platz zum Tanzen...
Diese Art der "Leere" erzeugt nur leider nicht diese liebgewonnene Gruppen-Energie, wie ich sie aus all den Toulouse-Jahren zuvor kannte und die mich oft geradezu magisch in diesen Tanztempel zog...
Alles im Leben ist Veränderung, alles hat seinen Zeitpunkt und alles beginnt und endet!
Unter diesem Aspekt kann ich für mich das jetzige Toulouse und die sinkenden Gästezahlen in stimmiger Weise annehmen...
Deiner Argumentation, lieber Matthias, hinsichtich der Eintrittspreise, leider weniger!
Mir leuchtet nicht ein, warum ich dafür für "Ausgleich" sorgen soll, das weniger Gäste kommen?
Und auch deine in diesem Blog oft erwähnte Clubmitgliedschaft oder die Beatbox 5er-Karte (3 Monate gültig) zwingen mir eine Vorgabe auf, nämlich: es lohnt sich nur, wenn ich ca. 2 x im Monat ins Toulouse komme, das schaffe ich wegen meiner Arbeitszeiten aber gar nicht!
Vielleicht hätte man den Eintrittspreis eher senken sollen, statt dermaßen zu erhöhen und dies hätte den erhofften Ausgleich geschaffen...wer weiß?
Und ein Glas Sekt mit Freunden finde ich absolut ok
Was ist dagegen einzuwenden?
Und soweit ich mich erinnere gab es unter den Gästen Alkoholkonsum nur in Maßen.
Insofern bin ich sehr dankbar für die vielen Tanznächte, die ich seinerzeit im Toulouse gefeiert habe mit einem herzlichen Gruß an Ashish, der so viele Jahre in so wunderschöner Weise dafür gesorgt hat.
Das derzeitige Konzept überzeugt mich leider nicht und ich finde es sehr bedauerlich.
Ich hoffe, ich bekomme nun nicht wieder deine Argumente der Preisgestaltung und das D
Du zuzahlen musst als Antwort, ich habe dies bereits hinreichend in diesem Blog gelesen...
Von Herzen alles Gute dem countdown und die besten Wünsche, dass sich neue Türen öffnen mögen

Hallo Matthias, mit großem Interesse habe die verschiedenen Meinungen und Ansichten der "Gäste" und deine Antworten sowie Argumentationen gelesen, nachdem ich längere Zeit nicht im Toulouse war, weil mir 15 € Eintritt einfach zuviel waren... Doch am 7.7. wollte ich wissen, was von "meinem Tanztempel" übriggeblieben ist, in dem ich jahrelang Samstag für Samstag das Leben gefeiert habe... Leider war eine Veränderung spürbar, nicht nur beim Eintrittspreis und im Café, sondern auch auf der Tanzfläche, dafür hatte ich reichlich Platz zum Tanzen... Diese Art der "Leere" erzeugt nur leider nicht diese liebgewonnene Gruppen-Energie, wie ich sie aus all den Toulouse-Jahren zuvor kannte und die mich oft geradezu magisch in diesen Tanztempel zog... Alles im Leben ist Veränderung, alles hat seinen Zeitpunkt und alles beginnt und endet! Unter diesem Aspekt kann ich für mich das jetzige Toulouse und die sinkenden Gästezahlen in stimmiger Weise annehmen... Deiner Argumentation, lieber Matthias, hinsichtich der Eintrittspreise, leider weniger! Mir leuchtet nicht ein, warum ich dafür für "Ausgleich" sorgen soll, das weniger Gäste kommen? Und auch deine in diesem Blog oft erwähnte Clubmitgliedschaft oder die Beatbox 5er-Karte (3 Monate gültig) zwingen mir eine Vorgabe auf, nämlich: es lohnt sich nur, wenn ich ca. 2 x im Monat ins Toulouse komme, das schaffe ich wegen meiner Arbeitszeiten aber gar nicht! Vielleicht hätte man den Eintrittspreis eher senken sollen, statt dermaßen zu erhöhen und dies hätte den erhofften Ausgleich geschaffen...wer weiß? Und ein Glas Sekt mit Freunden finde ich absolut ok Was ist dagegen einzuwenden? Und soweit ich mich erinnere gab es unter den Gästen Alkoholkonsum nur in Maßen. Insofern bin ich sehr dankbar für die vielen Tanznächte, die ich seinerzeit im Toulouse gefeiert habe mit einem herzlichen Gruß an Ashish, der so viele Jahre in so wunderschöner Weise dafür gesorgt hat. Das derzeitige Konzept überzeugt mich leider nicht und ich finde es sehr bedauerlich. Ich hoffe, ich bekomme nun nicht wieder deine Argumente der Preisgestaltung und das D Du zuzahlen musst als Antwort, ich habe dies bereits hinreichend in diesem Blog gelesen... Von Herzen alles Gute dem countdown und die besten Wünsche, dass sich neue Türen öffnen mögen :)
Matthias am Mittwoch, 11. Juli 2018 20:34

Danke für deinen Beitrag. Wie du schon sagst, warst du lange nicht im Toulouse, da dir 15 Euro zu viel waren. Dann weisst du auch, dass der Eintritt schon lange 15 Euro beträgt. Genauer gesagt seit 2 Jahren. Der für uns unerklärliche Besucherrückgang war in den letzten 4 Monaten. Alkoholausschank gibt es im Toulouse schon seit etwa 10 Jahren nicht mehr.

Danke für deinen Beitrag. Wie du schon sagst, warst du lange nicht im Toulouse, da dir 15 Euro zu viel waren. Dann weisst du auch, dass der Eintritt schon lange 15 Euro beträgt. Genauer gesagt seit 2 Jahren. Der für uns unerklärliche Besucherrückgang war in den letzten 4 Monaten. Alkoholausschank gibt es im Toulouse schon seit etwa 10 Jahren nicht mehr.
Gäste - Tatjana am Donnerstag, 12. Juli 2018 20:11

... die Beatbox ist einzigartig in Norddeutschland; ein Festival... eine Party zu der ich jedes mal kommen kann wie ich bin... egal ob trauríg, gut drauf, behindert oder voller Freude... ich kann feiern und tanzen wie ich bin.. wo sonst kann man in einer Tanzveranstaltung auch im Winter barfuss und in Sommekleidung tanzen... wo sonst braucht sich niemand darum scheren ob er das richtige Outfit hat oder gut aussieht beim Tanzen? Nirgends... ich habe viele Clubs ausprobiert.. nirgends kann ich so viel Lachen, Extase... pures authentisches Abtanzen und auch stillere sinnlichere Tanzphasen erleben... Wer noch nie in der Beatbox war: probieren geht über studieren... wer es liebt zu tanzen, egal ob allein oder im Kontakt mit Anderen, ... in der Beatbox fühlt es sich an wie am Strand bei einer coolen Goa Party... nein noch besser, da die Musik abwechslungsreicher ist .. die Beatbox macht glücklich und ist für mich wie eine Droge... Come as you are! so fühlt es sich für mich an ...

... die Beatbox ist einzigartig in Norddeutschland; ein Festival... eine Party zu der ich jedes mal kommen kann wie ich bin... egal ob trauríg, gut drauf, behindert oder voller Freude... ich kann feiern und tanzen wie ich bin.. wo sonst kann man in einer Tanzveranstaltung auch im Winter barfuss und in Sommekleidung tanzen... wo sonst braucht sich niemand darum scheren ob er das richtige Outfit hat oder gut aussieht beim Tanzen? Nirgends... ich habe viele Clubs ausprobiert.. nirgends kann ich so viel Lachen, Extase... pures authentisches Abtanzen und auch stillere sinnlichere Tanzphasen erleben... Wer noch nie in der Beatbox war: probieren geht über studieren... wer es liebt zu tanzen, egal ob allein oder im Kontakt mit Anderen, ... in der Beatbox fühlt es sich an wie am Strand bei einer coolen Goa Party... nein noch besser, da die Musik abwechslungsreicher ist .. die Beatbox macht glücklich und ist für mich wie eine Droge... Come as you are! so fühlt es sich für mich an ...
Gäste - I. R. Gendwer am Sonntag, 15. Juli 2018 11:42

Zu Matthias vom 8. Juli 2018:

in meinem Posting vom 26 Juni 2018 hatte ich gut durchdacht einige Positionen dargelegt, woran es liegen könnte, dass immer weniger Leute kommen und auch Vorschläge unterbreitet. Aufschlussreich für mich ist, wie z. B. Auch aus Matthias Posting vom 8. Juli 2018 hervorgeht, das auf gut durchdachte Argumente und Vorschläge und Benennung der Hintergründe aus Sicht eines Menschen, der wie ich früher regelmäßig dabei war, in keinerlei Weise eingegangen wird. Oder um es direkt dazu sagen, es schlicht und ergreifend ignoriert wird. Das ist in meinen Augen vielleicht mit einem Grund der derzeitigen Probleme. Oder anders gesagt, wenn Wünsche oder Vorschläge kommen, das sie nicht umgesetzt und oder zumindest darauf eingegangen und sie diskutiert werden, sondern das realisiert wird, was in diesem Falle Matthias im Kopf hat. Das machen die Toulouse Besucher eine Zeit lang mit und dann kommen sie irgendwann nicht mehr. Vielleicht einfach darüber mal nachdenken. Mehr auf Wünsche und Bedürfnisse der hier Tanzenden, die dafür bezahlen, einzugehen. Auf nervigen Techno Sound oder ähnliches verzichten. Oder weniger spielen. einfach eine Alternative zu herkömmlichen Diskos bieten. Das vorgeschlagene neue Konzept "Cancious..." werde ich mit Sicherheit nach meiner Rückkehr nach Hamburg einmal mitmachen um mir eine Meinung dazu zu bilden bzw zu schauen, ob es eine interessante Alternative sein wird.

Zu Matthias vom 8. Juli 2018: in meinem Posting vom 26 Juni 2018 hatte ich gut durchdacht einige Positionen dargelegt, woran es liegen könnte, dass immer weniger Leute kommen und auch Vorschläge unterbreitet. Aufschlussreich für mich ist, wie z. B. Auch aus Matthias Posting vom 8. Juli 2018 hervorgeht, das auf gut durchdachte Argumente und Vorschläge und Benennung der Hintergründe aus Sicht eines Menschen, der wie ich früher regelmäßig dabei war, in keinerlei Weise eingegangen wird. Oder um es direkt dazu sagen, es schlicht und ergreifend ignoriert wird. Das ist in meinen Augen vielleicht mit einem Grund der derzeitigen Probleme. Oder anders gesagt, wenn Wünsche oder Vorschläge kommen, das sie nicht umgesetzt und oder zumindest darauf eingegangen und sie diskutiert werden, sondern das realisiert wird, was in diesem Falle Matthias im Kopf hat. Das machen die Toulouse Besucher eine Zeit lang mit und dann kommen sie irgendwann nicht mehr. Vielleicht einfach darüber mal nachdenken. Mehr auf Wünsche und Bedürfnisse der hier Tanzenden, die dafür bezahlen, einzugehen. Auf nervigen Techno Sound oder ähnliches verzichten. Oder weniger spielen. einfach eine Alternative zu herkömmlichen Diskos bieten. Das vorgeschlagene neue Konzept "Cancious..." werde ich mit Sicherheit nach meiner Rückkehr nach Hamburg einmal mitmachen um mir eine Meinung dazu zu bilden bzw zu schauen, ob es eine interessante Alternative sein wird.
Matthias am Sonntag, 15. Juli 2018 21:18

Lieber I.R., ist dir eigentlich klar, wie viele Stunden ich in den vergangenen beiden Jahren damit zugebracht habe, mich mit Stammgästen des Toulouse auseinanderzusetzen, die sich immer nur gewünscht haben, dass bitte alles so bleiben soll wie es mal gewesen ist? Ok, du gehörst nicht dazu und du hast konkrete Vorschläge gemacht. Ich habe das wohl gelesen, aber nach zwei Jahren als Projektionsfläche von Leuten, die Vorschläge machen, die nicht realisierbar sind, was diese Leute wiederum nicht verstehen, weil sie überhaupt keinen Bezug dazu haben, wie es überhaupt möglich sein könnte, so ein Zentrum zu leiten, das sich auch noch wirtschaftlich tragen soll, ist bei mir einfach Ende. Vielleicht ist mein grösster Fehler gewesen, auf jeden einzelnen einzugehen und den Versuch zu machen, den Abschied von dem Alten, was definitiv nicht mehr ging bzw. geht, für alle im Boot transparent zu machen und sie mitzunehmen. Was meinst du, wie viele Ideen ich für die Zukunft des Toulouse hatte, bei denen ich nicht einmal im Ansatz dazu gekommen bin, sie auszuprobieren. Du schlägst z.B. einen Nackttanzabend vor - ja, prima, wäre ich voll dabei! Aber was meinst du, wie viele Leute da aufkreischen würden. Das sind alles Leute die wie du schon jahrelang kommen und sich so eine Veranstaltung im Toulouse überhaupt nicht vorstellen könnten und uns als Verräter an der Idee des Toulouse hinstellen würden, da so etwas nun gar nicht mit ihren Vorstellungen übereinstimme. Für Experimente ist die Zeit im Beerenweg vorbei. Ist dir klar, wie viele neue Angebote es in den letzten beiden Jahren gab? Ich bin froh, das alles ausprobiert zu haben. War allerdings wohl der falsche Ort mit einem an der Tradition orientierten hohen Anteil von Gästen, die alles, was von der Tradition und den eigenen Vorstellungen abwich in der Luft zerrissen haben. Mit der Standortkündigung habe ich daraus meine Konsequenzen gezogen, da ich mit meinem Versuch und meinen Angeboten gescheitert bin. Und ja, es wird realisiert, was Matthias im Kopf hat. Ich kann in der Tat nur zu etwas "ja" sagen, was mich auch überzeugt.

Ich habe in den zwei Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass ich das Toulouse gerne an Leute geben mag, die es mit anderen Ideen und einem anderen Konzept weiterführen möchten. Auch zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch möglich. Jeder kann Kontakt zum Vermieter aufnehmen, die Räume ab Februar übernehmen und Samstags eine Tanzveranstaltung gerne auch für 5 Euro Eintritt anbieten. Anlage und Inventar sind vorhanden. Matthias will Geld dafür? Oh, Matthias ist kein spiritueller Mensch! Ja, ich möchte Geld dafür, weil ich auch dafür bezahlt habe. Aber schon bei diesem Thema bekomme ich den Unwillen derer zu spüren, die immer sagen, wenn ich sie doch nur machen lassen würde, würde alles wieder gut werden. Hier ein Ausschnitt aus einer Mail, die ich vor ein paar Tagen von einer sich selbst als Retterin des Toulouse präsentierenden Person erhielt. Zitat:

"und jetzt willst du viel abstand ... ? Wieviel denn und wofür? du meinst aber sicher ablösegeld oder? Abstand im eigentlichen Sinne ist ja illegal... "

Aha, dann war es also illegal, dass ich den alten Betreibern des Toulouse Abstand gezahlt habe. Schön zu erfahren ...

Es gibt jetzt einen Cut und wir schauen weiter und geniessen die letzten Monate im Beerenweg.

Lieber I.R., ist dir eigentlich klar, wie viele Stunden ich in den vergangenen beiden Jahren damit zugebracht habe, mich mit Stammgästen des Toulouse auseinanderzusetzen, die sich immer nur gewünscht haben, dass bitte alles so bleiben soll wie es mal gewesen ist? Ok, du gehörst nicht dazu und du hast konkrete Vorschläge gemacht. Ich habe das wohl gelesen, aber nach zwei Jahren als Projektionsfläche von Leuten, die Vorschläge machen, die nicht realisierbar sind, was diese Leute wiederum nicht verstehen, weil sie überhaupt keinen Bezug dazu haben, wie es überhaupt möglich sein könnte, so ein Zentrum zu leiten, das sich auch noch wirtschaftlich tragen soll, ist bei mir einfach Ende. Vielleicht ist mein grösster Fehler gewesen, auf jeden einzelnen einzugehen und den Versuch zu machen, den Abschied von dem Alten, was definitiv nicht mehr ging bzw. geht, für alle im Boot transparent zu machen und sie mitzunehmen. Was meinst du, wie viele Ideen ich für die Zukunft des Toulouse hatte, bei denen ich nicht einmal im Ansatz dazu gekommen bin, sie auszuprobieren. Du schlägst z.B. einen Nackttanzabend vor - ja, prima, wäre ich voll dabei! Aber was meinst du, wie viele Leute da aufkreischen würden. Das sind alles Leute die wie du schon jahrelang kommen und sich so eine Veranstaltung im Toulouse überhaupt nicht vorstellen könnten und uns als Verräter an der Idee des Toulouse hinstellen würden, da so etwas nun gar nicht mit ihren Vorstellungen übereinstimme. Für Experimente ist die Zeit im Beerenweg vorbei. Ist dir klar, wie viele neue Angebote es in den letzten beiden Jahren gab? Ich bin froh, das alles ausprobiert zu haben. War allerdings wohl der falsche Ort mit einem an der Tradition orientierten hohen Anteil von Gästen, die alles, was von der Tradition und den eigenen Vorstellungen abwich in der Luft zerrissen haben. Mit der Standortkündigung habe ich daraus meine Konsequenzen gezogen, da ich mit meinem Versuch und meinen Angeboten gescheitert bin. Und ja, es wird realisiert, was Matthias im Kopf hat. Ich kann in der Tat nur zu etwas "ja" sagen, was mich auch überzeugt. Ich habe in den zwei Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass ich das Toulouse gerne an Leute geben mag, die es mit anderen Ideen und einem anderen Konzept weiterführen möchten. Auch zum jetzigen Zeitpunkt ist das noch möglich. Jeder kann Kontakt zum Vermieter aufnehmen, die Räume ab Februar übernehmen und Samstags eine Tanzveranstaltung gerne auch für 5 Euro Eintritt anbieten. Anlage und Inventar sind vorhanden. Matthias will Geld dafür? Oh, Matthias ist kein spiritueller Mensch! Ja, ich möchte Geld dafür, weil ich auch dafür bezahlt habe. Aber schon bei diesem Thema bekomme ich den Unwillen derer zu spüren, die immer sagen, wenn ich sie doch nur machen lassen würde, würde alles wieder gut werden. Hier ein Ausschnitt aus einer Mail, die ich vor ein paar Tagen von einer sich selbst als Retterin des Toulouse präsentierenden Person erhielt. Zitat: "und jetzt willst du viel abstand ... ? Wieviel denn und wofür? du meinst aber sicher ablösegeld oder? Abstand im eigentlichen Sinne ist ja illegal... " Aha, dann war es also illegal, dass ich den alten Betreibern des Toulouse Abstand gezahlt habe. Schön zu erfahren ... Es gibt jetzt einen Cut und wir schauen weiter und geniessen die letzten Monate im Beerenweg.
Gäste - I.R. Gendwer am Samstag, 12. Januar 2019 06:49

Moin Matthias!
Meine Rückmeldung zu deiner Antwort kommt leider reichlich spät. Ich hoffe nicht zu spät. Ich war aber in den zurückliegenden Monaten reichlich eingespannt. heute werde ich nach vielen Jahren wieder einmal bei der Tanznacht dabei sein. Mal sehen, wie es wird. Mein erstes "Concious dancing" habe ich inzwischen erlebt und es hat mir gut gefallen. es ist, wie von dir an anderer Stelle beschrieben. Ich denke, das nächste Mal wieder dabei sein zu können.

Ich könnte zu vielen der von Dir aufgeführten Punkte Stellung nehmen. Aber das würde den Rahmen dieser Diskussion sprengen. Ich kann nur sagen, habe den Mut, auch etwas gegen die Meinung der Leute zu wagen. Wenn ein Mensch erst anfängt, sich an seinen Kritikern zu orientieren, die krampfhaft am Alten festhalten, kann niemals etwas Neues entstehen. Das ist ganz allgemein das typisch Hamburgische, was mich hier sehr stört. Alles neue wird abgelehnt. Bekämpft. Diese Mentalität herrscht auch in der Stadt. Es wird viel diskutiert ohne das etwas entsteht oder realisiert wird. Die Straßenbahn darf nicht gebaut werden, eine Seilbahn über den Hafen nicht, obwohl keinerlei Kosten für die Bürger entstehen, ein befestigter Strandweg nicht für Frauen mit Kinderwagen und gehbehinderte Menschen an der Elbe, die sich im Sand nicht fortbewegen können, um nur einige Beispiele zu nennen. Es darf sich nichts verändern es muss alles bleiben wie es war. Egal wie schlecht. man ist immer gegen alles. So mein Eindruck. Während in Osteuropa eine beispiellose Kreativität blüht, aus der unbeschreiblich viel Neues wächst und Impulse in die Gesellschaft gibt, ohne ideologischen Überbau. Es ist genau umgekehrt als in Hamburg. alles ist im ständigen Wandel und es macht Freude, das zu erleben und mit dabei zu sein. Warum das hier nicht in der Form möglich ist, verstehe ich auch langsam nicht mehr. Menschen vereinnahmen in Osteuropa leerstehende Häuser, völlig legal, haben Ideen, können diese uneingeschränkt realisieren, und das an vielen Orten der Stadt und dort versammeln sich viele viele junge Menschen, veranstalten Lesungen, Trommelsession, Konzerte, Open Air Kinos, entwickeln völlig neue Ideen und umweltgerechte Lebensformen, ohne ideologischen Überbau, geistig spirituell ganz frei und vieles vieles mehr. Diese Lebendigkeit und diese Kreativität und was daraus entsteht ist wirklich greifbar und spürbar. Umso unverständlicher ist mir, wie wenig Leute nach Osteuropa reisen um so etwas mal erleben zu können. Vieles viel freier als in Deutschland...
Damit will ich dich bestärken, wenn du z.b. eine Nackttanzdisco machen oder neue Konzepte in Verbindung mit Spiritualität, den Meditieren oder anderen interessanten Dingen planst, mache es. Kümmere dich nicht darum, was andere dazu denken. Du wirst garantiert Leute finden, die das gut finden deine neuen Konzepte unterstützen werden. Nur so kann's was werden.

Moin Matthias! Meine Rückmeldung zu deiner Antwort kommt leider reichlich spät. Ich hoffe nicht zu spät. Ich war aber in den zurückliegenden Monaten reichlich eingespannt. heute werde ich nach vielen Jahren wieder einmal bei der Tanznacht dabei sein. Mal sehen, wie es wird. Mein erstes "Concious dancing" habe ich inzwischen erlebt und es hat mir gut gefallen. es ist, wie von dir an anderer Stelle beschrieben. Ich denke, das nächste Mal wieder dabei sein zu können. Ich könnte zu vielen der von Dir aufgeführten Punkte Stellung nehmen. Aber das würde den Rahmen dieser Diskussion sprengen. Ich kann nur sagen, habe den Mut, auch etwas gegen die Meinung der Leute zu wagen. Wenn ein Mensch erst anfängt, sich an seinen Kritikern zu orientieren, die krampfhaft am Alten festhalten, kann niemals etwas Neues entstehen. Das ist ganz allgemein das typisch Hamburgische, was mich hier sehr stört. Alles neue wird abgelehnt. Bekämpft. Diese Mentalität herrscht auch in der Stadt. Es wird viel diskutiert ohne das etwas entsteht oder realisiert wird. Die Straßenbahn darf nicht gebaut werden, eine Seilbahn über den Hafen nicht, obwohl keinerlei Kosten für die Bürger entstehen, ein befestigter Strandweg nicht für Frauen mit Kinderwagen und gehbehinderte Menschen an der Elbe, die sich im Sand nicht fortbewegen können, um nur einige Beispiele zu nennen. Es darf sich nichts verändern es muss alles bleiben wie es war. Egal wie schlecht. man ist immer gegen alles. So mein Eindruck. Während in Osteuropa eine beispiellose Kreativität blüht, aus der unbeschreiblich viel Neues wächst und Impulse in die Gesellschaft gibt, ohne ideologischen Überbau. Es ist genau umgekehrt als in Hamburg. alles ist im ständigen Wandel und es macht Freude, das zu erleben und mit dabei zu sein. Warum das hier nicht in der Form möglich ist, verstehe ich auch langsam nicht mehr. Menschen vereinnahmen in Osteuropa leerstehende Häuser, völlig legal, haben Ideen, können diese uneingeschränkt realisieren, und das an vielen Orten der Stadt und dort versammeln sich viele viele junge Menschen, veranstalten Lesungen, Trommelsession, Konzerte, Open Air Kinos, entwickeln völlig neue Ideen und umweltgerechte Lebensformen, ohne ideologischen Überbau, geistig spirituell ganz frei und vieles vieles mehr. Diese Lebendigkeit und diese Kreativität und was daraus entsteht ist wirklich greifbar und spürbar. Umso unverständlicher ist mir, wie wenig Leute nach Osteuropa reisen um so etwas mal erleben zu können. Vieles viel freier als in Deutschland... Damit will ich dich bestärken, wenn du z.b. eine Nackttanzdisco machen oder neue Konzepte in Verbindung mit Spiritualität, den Meditieren oder anderen interessanten Dingen planst, mache es. Kümmere dich nicht darum, was andere dazu denken. Du wirst garantiert Leute finden, die das gut finden deine neuen Konzepte unterstützen werden. Nur so kann's was werden.
Gäste - Jan am Samstag, 21. Juli 2018 20:48

Ich war leider nur 2 oder 3 mal bei Euch, weil das "Toulouse" von mir aus (wohne in HH-Eilbek, habe kein Auto) leider recht abgelegen, bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwas aufwändig zu erreichen ist. Ein Taxi zurück quer durch die Stadt vom Beerenweg nach Eilbek ist leider ziemlich teuer. Würde mich aber freuen, wenn Ihr ab Januar andere Räume, die etwas zentraler gelegen sind, finden könntet und "Buddhas Beatbox" weiterlaufen würde.

Ich war leider nur 2 oder 3 mal bei Euch, weil das "Toulouse" von mir aus (wohne in HH-Eilbek, habe kein Auto) leider recht abgelegen, bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwas aufwändig zu erreichen ist. Ein Taxi zurück quer durch die Stadt vom Beerenweg nach Eilbek ist leider ziemlich teuer. Würde mich aber freuen, wenn Ihr ab Januar andere Räume, die etwas zentraler gelegen sind, finden könntet und "Buddhas Beatbox" weiterlaufen würde.
Gäste - DJ Ashish am Dienstag, 07. August 2018 21:07

Liebe Toulouse Fans, Freunde und Interessenten von und für "Buddhas Beatbox",

die ganz unterschiedlichen Empfindungen, Wahrnehmungen und Meinungen zur Musik und zu anderen Themen im Rahmen von "Buddhas Beatbox" haben eine interessante Debatte ausgelöst.

Uns DJs ist immer wieder klar gewesen, dass unserer jeweiliger musikalischer Ansatz kontrovers aufgenommen wird und je nach persönlichem Musikgeschmack und bevorzugter Art der Abmischung und Präsentation mehr oder weniger gemocht wird.

Auch ist jede Nacht anders in Zusammensetzung von Publikum und vorherrschender kollektiver Stimmung und Energie.
Daher ist eben eine Tanznacht im Toulouse immer wieder ein einmaliges, relativ unvorhersehbares Ereignis. Und hängt vor allem auch davon ab, was jedeR Einzelne dazu beiträgt.

Danke für euren fortlaufenden Support, danke an das ganze Toulouse Team, danke an alle beteiligten KünstlerInnen


Schöne Sommerzeit
DJ Ashish

Liebe Toulouse Fans, Freunde und Interessenten von und für "Buddhas Beatbox", die ganz unterschiedlichen Empfindungen, Wahrnehmungen und Meinungen zur Musik und zu anderen Themen im Rahmen von "Buddhas Beatbox" haben eine interessante Debatte ausgelöst. Uns DJs ist immer wieder klar gewesen, dass unserer jeweiliger musikalischer Ansatz kontrovers aufgenommen wird und je nach persönlichem Musikgeschmack und bevorzugter Art der Abmischung und Präsentation mehr oder weniger gemocht wird. Auch ist jede Nacht anders in Zusammensetzung von Publikum und vorherrschender kollektiver Stimmung und Energie. Daher ist eben eine Tanznacht im Toulouse immer wieder ein einmaliges, relativ unvorhersehbares Ereignis. Und hängt vor allem auch davon ab, was jedeR Einzelne dazu beiträgt. Danke für euren fortlaufenden Support, danke an das ganze Toulouse Team, danke an alle beteiligten KünstlerInnen Schöne Sommerzeit DJ Ashish
Gäste - Gaston am Sonntag, 26. August 2018 10:36

So coole Musik wie gestern am Samstag, dem 25.08., habe ich im Toulouse in den letzten 5 Jahren nicht mehr gehört. Besonderen Dank an DJ Carsten. Es waren ja auch mal wieder ein paar neue und auch mehr Gesichter da.

Wenn es so weiter geht, könnt ihr den Countdown für die Beat Box vielleicht noch stoppen oder hoffentlich rechtzeitig neue Nachfolger finden.

So coole Musik wie gestern am Samstag, dem 25.08., habe ich im Toulouse in den letzten 5 Jahren nicht mehr gehört. Besonderen Dank an DJ Carsten. Es waren ja auch mal wieder ein paar neue und auch mehr Gesichter da. Wenn es so weiter geht, könnt ihr den Countdown für die Beat Box vielleicht noch stoppen oder hoffentlich rechtzeitig neue Nachfolger finden.
Gäste - Michael am Dienstag, 23. Oktober 2018 14:03

Bei soviel vorgetragener Kritik möchte ich zunächst positiv hervorheben, dass Ihr aus meiner Sicht musikalisch um Längen vor anderen "Discos" liegt, gerade weil ein großer Anteil elektronischer Musik im Programm enthalten ist, und diese bewegende Klangwelt auch für ältere Tänzer in angenehmer Umgebung und Stimmung geboten wird. Aber Ihr steht eben in Konkurrenz zu anderen Anbietern, die mit Eintrittspreisen von 7 oder 8 Euro klar kommen. Wer mit wegbleibenden oder seltener erscheinenden Stammgästen spricht, hört sofort dieses Argument. Wenn es zum Marktpreis nicht klappt, dann müsst Ihr eben mit Alkoholausschank die Einnahmen optimieren, und eventuell mit etwas verringertem Raumangebot und weniger Angestellten (?) die Ausgaben begrenzen. Vielleicht steckt auch schon im Namen "Beatbox" der Muff der vergangenen Jahrzehnte, und es braucht einen frischen Anstrich, damit auch die nächste Generation spiritueller Tänzer den Weg zu Euch findet. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit! Ihr schafft ess schon, seid mutig, viel Glück!

Bei soviel vorgetragener Kritik möchte ich zunächst positiv hervorheben, dass Ihr aus meiner Sicht musikalisch um Längen vor anderen "Discos" liegt, gerade weil ein großer Anteil elektronischer Musik im Programm enthalten ist, und diese bewegende Klangwelt auch für ältere Tänzer in angenehmer Umgebung und Stimmung geboten wird. Aber Ihr steht eben in Konkurrenz zu anderen Anbietern, die mit Eintrittspreisen von 7 oder 8 Euro klar kommen. Wer mit wegbleibenden oder seltener erscheinenden Stammgästen spricht, hört sofort dieses Argument. Wenn es zum Marktpreis nicht klappt, dann müsst Ihr eben mit Alkoholausschank die Einnahmen optimieren, und eventuell mit etwas verringertem Raumangebot und weniger Angestellten (?) die Ausgaben begrenzen. Vielleicht steckt auch schon im Namen "Beatbox" der Muff der vergangenen Jahrzehnte, und es braucht einen frischen Anstrich, damit auch die nächste Generation spiritueller Tänzer den Weg zu Euch findet. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit! Ihr schafft ess schon, seid mutig, viel Glück!
Gäste - Guduji am Mittwoch, 12. Dezember 2018 17:42

Ich habe das Toulouse das erste mal 1978 oder 1979 besucht ... damals noch in der Friedensallee ... der Eintritt kostete 99, Pfennig :-) ... und es gab noch einen Yogi-Tee umsonst obendrauf ... alle arbeiteten ehrenamtlich ... es war natürlich immer rapple-voll ... und eine super Stimmung ... eher wie ein großes Familien-Treffen ... die Scene war noch sehr überschaubar ... viele kamen extra angereist ... aus Kiel, Lübeck und Lüneburg ... das Toulouse war 30 Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens ... ich erinnere mich an viele tolle Tanzabende ... auch wenn diese in den letzten 10 Jahren immer seltener waren ... DANKE an alle, die diesen Teil meines Lebens mit gestaltet haben ... DANKE an alle DJ´S, an alle Barkeeper, an alle Garderoben Leute, an alle Organisatoren und Helfer ... und vor allem DANKE an Alle Tänzer ... ihr alle habt mein Leben um viele schöne Momente bereichert

Ich habe das Toulouse das erste mal 1978 oder 1979 besucht ... damals noch in der Friedensallee ... der Eintritt kostete 99, Pfennig :-) ... und es gab noch einen Yogi-Tee umsonst obendrauf ... alle arbeiteten ehrenamtlich ... es war natürlich immer rapple-voll ... und eine super Stimmung ... eher wie ein großes Familien-Treffen ... die Scene war noch sehr überschaubar ... viele kamen extra angereist ... aus Kiel, Lübeck und Lüneburg ... das Toulouse war 30 Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens ... ich erinnere mich an viele tolle Tanzabende ... auch wenn diese in den letzten 10 Jahren immer seltener waren ... DANKE an alle, die diesen Teil meines Lebens mit gestaltet haben ... DANKE an alle DJ´S, an alle Barkeeper, an alle Garderoben Leute, an alle Organisatoren und Helfer ... und vor allem DANKE an Alle Tänzer ... ihr alle habt mein Leben um viele schöne Momente bereichert
Gäste - I. R. Gendwer am Samstag, 12. Januar 2019 06:23

Ich muss dich leider korrigieren 1978 und 1979 gab es noch kein Toulouse in der Friedensallee! Es ist gegründet worden von dem Künstler und Filmemacher Andy Haertel, den ich noch persönlich kennenlernen durfte. Das "Toulouse" als alternatives Kino gab es vielleicht in der Zeit schon. Allerdings in der Innenstadt und nicht in der Friedensallee. Als Tanztempel gab es das Toulouse definitiv erst seit ca Ende der 80er Jahre in der Friedensallee. Dann in den Neunzigern Umzug zum jetzigen Standort.

Schau mal meinen Kommentar vom 26 Juni 2018! Der bezieht sich auch auf die Anfangszeit des Toulouse! Da findest du vielleicht auch einige interessante Hinweise und Anregungen.

Ich muss dich leider korrigieren 1978 und 1979 gab es noch kein Toulouse in der Friedensallee! Es ist gegründet worden von dem Künstler und Filmemacher Andy Haertel, den ich noch persönlich kennenlernen durfte. Das "Toulouse" als alternatives Kino gab es vielleicht in der Zeit schon. Allerdings in der Innenstadt und nicht in der Friedensallee. Als Tanztempel gab es das Toulouse definitiv erst seit ca Ende der 80er Jahre in der Friedensallee. Dann in den Neunzigern Umzug zum jetzigen Standort. Schau mal meinen Kommentar vom 26 Juni 2018! Der bezieht sich auch auf die Anfangszeit des Toulouse! Da findest du vielleicht auch einige interessante Hinweise und Anregungen.
Gäste - Jan Kuhlmann am Samstag, 05. Januar 2019 14:18

Meine geliebten Toulousianer/innen,
hier kommt der Beitrag des Hobby-Soziologen. Wenn ich in Hamburg bin, bin ich jeden Samstag dabei, und das bleibt so. Egal was es kostet. Jetzt wohne ich wieder in Hamburg und mein Beitrag ist erneut sicher. Die beruhigende Nachricht für uns alle: auch in anderen Städten gibt es solche Tanzgelegenheiten. Das Besondere ist einfach eine Disco, bei der das Tanzen viel mehr im Vordergrund steht als in normalen Discotheken, und Flirten, Quatschen und Saufen weniger. (Wenn man überhaupt nicht mehr flirten, quatschen und saufen darf, ist auch nicht gut). In Karlsruhe heißt das "Freies Tanzen" und ist Sonntags, in Berlin: "Zeit-Los". Im Toulouse finde ich die Musik besser, weil nicht irgendwelche Leute irgendwas auflegen (Karlsruhe) oder immer dieselben Leute immer daselbe auflegen (Berlin - dort ist die Musik heute noch wie ganz früher im alten Toulouse!)
Stärke und Schwäche dieser Tanzgelegenheiten (für den Soziologen) ist ihre Verankerung in der Meditations- und Selbsterfahrungszene, kurz: "Eso-Szene". Es ist eine Stärke, durch die besondere Atmosphäre, die das ermöglicht, aber das kann zu einer Verengung führen, die es für Leute unattraktiv macht, die von woanders kommen. Ich bin z.B. ca. 10 mal mit Freundinnen und Freunden im Toulouse und Zeit-Los gewesen, jede/r ist nur einmal mitgekommen!

Vorschlag und Anliegen des Hobby-Sozilogen: Zusätzliche Szenen-Verankerung in der Tanz-Szene entwickeln (in Karlsruhe wird das Freie Tanzen von der Tanz-Szene getragen, man sieht dort jeden Sonntag einige Berufstänzer/innen sich vergnügen). In Berlin geht der Trend in diese Richtung. Da müssen wir hin! Wenn wir es schaffen, aus der Szene "Contemporary Dance / Modern Dance" und ihrem Umfeld zunehmend Menschen zu gewinnen, ist das Überleben sichergestellt.

Ich weiß nicht wie das gehen kann, weil ich zu wenig Kontakt in diese Szene habe, aber das ist m.E. der Schlüssel zum Erfolg. Wir müssen also Leute fragen, die den Kontakt zu dieser Szene haben, und das ausprobieren, was die uns empfehlen.

Jetzt kommt der Hobby-Betriebswirt zum Zuge. Dass man bei uns gut tanzen kann, ist unsere Stärke, unser USP wie der Unternehmensgründer sagt. Wenn wir diesen USP entwickeln und gut verkaufen, wird unser Projekt unsinkbar bleiben!


Meine geliebten Toulousianer/innen, hier kommt der Beitrag des Hobby-Soziologen. Wenn ich in Hamburg bin, bin ich jeden Samstag dabei, und das bleibt so. Egal was es kostet. Jetzt wohne ich wieder in Hamburg und mein Beitrag ist erneut sicher. Die beruhigende Nachricht für uns alle: auch in anderen Städten gibt es solche Tanzgelegenheiten. Das Besondere ist einfach eine Disco, bei der das Tanzen viel mehr im Vordergrund steht als in normalen Discotheken, und Flirten, Quatschen und Saufen weniger. (Wenn man überhaupt nicht mehr flirten, quatschen und saufen darf, ist auch nicht gut). In Karlsruhe heißt das "Freies Tanzen" und ist Sonntags, in Berlin: "Zeit-Los". Im Toulouse finde ich die Musik besser, weil nicht irgendwelche Leute irgendwas auflegen (Karlsruhe) oder immer dieselben Leute immer daselbe auflegen (Berlin - dort ist die Musik heute noch wie ganz früher im alten Toulouse!) Stärke und Schwäche dieser Tanzgelegenheiten (für den Soziologen) ist ihre Verankerung in der Meditations- und Selbsterfahrungszene, kurz: "Eso-Szene". Es ist eine Stärke, durch die besondere Atmosphäre, die das ermöglicht, aber das kann zu einer Verengung führen, die es für Leute unattraktiv macht, die von woanders kommen. Ich bin z.B. ca. 10 mal mit Freundinnen und Freunden im Toulouse und Zeit-Los gewesen, jede/r ist nur einmal mitgekommen! Vorschlag und Anliegen des Hobby-Sozilogen: Zusätzliche Szenen-Verankerung in der Tanz-Szene entwickeln (in Karlsruhe wird das Freie Tanzen von der Tanz-Szene getragen, man sieht dort jeden Sonntag einige Berufstänzer/innen sich vergnügen). In Berlin geht der Trend in diese Richtung. Da müssen wir hin! Wenn wir es schaffen, aus der Szene "Contemporary Dance / Modern Dance" und ihrem Umfeld zunehmend Menschen zu gewinnen, ist das Überleben sichergestellt. Ich weiß nicht wie das gehen kann, weil ich zu wenig Kontakt in diese Szene habe, aber das ist m.E. der Schlüssel zum Erfolg. Wir müssen also Leute fragen, die den Kontakt zu dieser Szene haben, und das ausprobieren, was die uns empfehlen. Jetzt kommt der Hobby-Betriebswirt zum Zuge. Dass man bei uns gut tanzen kann, ist unsere Stärke, unser USP wie der Unternehmensgründer sagt. Wenn wir diesen USP entwickeln und gut verkaufen, wird unser Projekt unsinkbar bleiben!
Gäste - Jan Kuhlmann am Samstag, 05. Januar 2019 14:36

PS des Hobby-Soziologen: Eine Tanzgelegenheit wie diese lebt mehr als jede andere Disco von den Mit-Tanzenden. Man braucht eine Konstellation von 20 - 30 Leuten, die sich vom Sehen kennen, von denen immer mindestens 10 - 15 da sind, die eine Gemeinschaft bilden, und die einmal pro Woche ZUSAMMEN tanzen (ohne Absprache!), und die anderen mitreißen. Verständigung durch Körpersprache!
Das hat es im Beerenweg zeitweise gegeben, wir hatten sogar einen eigenen Tanzstil entwickelt. So dass Du zum Beispiel bei Tanznagel oder in ähnlichen Schuppen bei bestimmten Stücken die Leute an der Körpersprache erkennen konntest, die öfter im Toulouse waren.
Nach meiner Rückkehr nach Hamburg am 1.10.2018 ist mir aufgefallen: das fehlt jetzt! Dazu brauchen wir eine kritische Masse von mindestens 25 Leuten, die auch körperlich ein bisschen was drauf haben und die dann diese Gemeinschaft herausbilden. Grade dazu brauchen wir aber die TÄNZER!! Also Leute, die nicht nur im Toulouse tanzen sondern auch sonst noch 1 - 3 mal wöchentlich tanzen.

PS des Hobby-Soziologen: Eine Tanzgelegenheit wie diese lebt mehr als jede andere Disco von den Mit-Tanzenden. Man braucht eine Konstellation von 20 - 30 Leuten, die sich vom Sehen kennen, von denen immer mindestens 10 - 15 da sind, die eine Gemeinschaft bilden, und die einmal pro Woche ZUSAMMEN tanzen (ohne Absprache!), und die anderen mitreißen. Verständigung durch Körpersprache! Das hat es im Beerenweg zeitweise gegeben, wir hatten sogar einen eigenen Tanzstil entwickelt. So dass Du zum Beispiel bei Tanznagel oder in ähnlichen Schuppen bei bestimmten Stücken die Leute an der Körpersprache erkennen konntest, die öfter im Toulouse waren. Nach meiner Rückkehr nach Hamburg am 1.10.2018 ist mir aufgefallen: das fehlt jetzt! Dazu brauchen wir eine kritische Masse von mindestens 25 Leuten, die auch körperlich ein bisschen was drauf haben und die dann diese Gemeinschaft herausbilden. Grade dazu brauchen wir aber die TÄNZER!! Also Leute, die nicht nur im Toulouse tanzen sondern auch sonst noch 1 - 3 mal wöchentlich tanzen.
Gäste - Jan Kuhlmann am Samstag, 05. Januar 2019 14:59

PS2 des Hobby-Soziologen: Möglicherweise ist der Niedergang oder Verlust dieser "mitreißenden Clique/Szene" von 20 - 30 Tanzenden der Hintergrund für den plötzlichen Rückgang der Besucherzahlen im letzten Jahr. Für den Aufbau von so einer Clique und Atmosphäre brauchst Du 1 - 2 Jahre, und der Abbau vollzieht sich ebenfalls schleichend. Aber wenn er einmal eingetreten ist, ist der Verlust von Atmosphäre einschneidend spürbar. Statt mitreißend ist es auf einmal nur noch hoppelig.
Wenn man keine besseren Ideen hat als ich jetzt, kommt man da nicht so schnell raus. Wir brauchen wahrscheinlich ein Jahr, um wieder da hin zu kommen, wo wir mal waren.

PS2 des Hobby-Soziologen: Möglicherweise ist der Niedergang oder Verlust dieser "mitreißenden Clique/Szene" von 20 - 30 Tanzenden der Hintergrund für den plötzlichen Rückgang der Besucherzahlen im letzten Jahr. Für den Aufbau von so einer Clique und Atmosphäre brauchst Du 1 - 2 Jahre, und der Abbau vollzieht sich ebenfalls schleichend. Aber wenn er einmal eingetreten ist, ist der Verlust von Atmosphäre einschneidend spürbar. Statt mitreißend ist es auf einmal nur noch hoppelig. Wenn man keine besseren Ideen hat als ich jetzt, kommt man da nicht so schnell raus. Wir brauchen wahrscheinlich ein Jahr, um wieder da hin zu kommen, wo wir mal waren.
Gäste - I. R. Gendwer am Samstag, 12. Januar 2019 06:25

Schau mal meinen Kommentar vom 26 Juni 2018! Der bezieht sich auch auf die Anfangszeit des Toulouse! Da findest du vielleicht auch einige interessante Hinweise und Argumente zu dem, was du geschrieben hast.

Schau mal meinen Kommentar vom 26 Juni 2018! Der bezieht sich auch auf die Anfangszeit des Toulouse! Da findest du vielleicht auch einige interessante Hinweise und Argumente zu dem, was du geschrieben hast.
Gäste - I.R. Gendwer am Samstag, 12. Januar 2019 07:02

Das es sich mit einer Örtlichkeit für eine eventuell neu auferstehende Toulouseinstitut Tanznacht so schwer gestaltet, kann ich nur bedingt verstehen. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Veranstaltungsorganisation im kleinen privaten Rahmen habe ich immer günstige und gute Räume gefunden. Gerade jetzt zu Silvester bin ich in einem Etablissement gelandet, mitten in der Stadt, mit wunderschöner Reggae Live-Musik zum Tanzen und einem bunten Publikum, fast wie im Toulouse, alles kostenlos. Auf Nachfrage konnte ich herausfinden, das die Räume für relativ wenig Geld vermietet werden. Sind natürlich nicht so schön wie die des Toulouses aber bieten doch bestimmt auch 50 Leuten Platz zum Tanzen...

Das es sich mit einer Örtlichkeit für eine eventuell neu auferstehende Toulouseinstitut Tanznacht so schwer gestaltet, kann ich nur bedingt verstehen. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Veranstaltungsorganisation im kleinen privaten Rahmen habe ich immer günstige und gute Räume gefunden. Gerade jetzt zu Silvester bin ich in einem Etablissement gelandet, mitten in der Stadt, mit wunderschöner Reggae Live-Musik zum Tanzen und einem bunten Publikum, fast wie im Toulouse, alles kostenlos. Auf Nachfrage konnte ich herausfinden, das die Räume für relativ wenig Geld vermietet werden. Sind natürlich nicht so schön wie die des Toulouses aber bieten doch bestimmt auch 50 Leuten Platz zum Tanzen...
Gäste
Dienstag, 17. Mai 2022

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