Sylvester Toulouse
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Wir lieben! ...Ein- und Ausdrücke der ersten Wochen...

Ohne Liebe ist alles nichts. Damit könnte sich dieser Beitrag eigentlich schon zufrieden geben, denn es ist alles geschrieben.....

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Wir nutzen dennoch aus gegebenem Anlass die Gelegenheit, ein wenig zu schwelgen und euch daran teilhaben zu lassen:

Seit Beginn des Jahres gibt es nun das neue Tanzformat „Conscious Dancing". Diese Veranstaltung ist ein besonderer Ort tänzerischer Selbsterfahrung und ergänzt die Veranstaltungs-Landschaft des Toulouse Institutes sehr passend.

Die letzten Wochen haben die beteiligten „Reise"-Leiter Michaela, Matthias und Ashish sowie Oliver, der als DJ neben Ashish Abende mit Matthias musikalisch begleitete, unbeschreibliche Erfahrungen machen dürfen- und mit ihnen viele Teilnehmer. Es gab wunderschöne, berührte, zarte, überwältigte, wortlose und wortreiche Rückmeldungen bei den Abschlussrunden -und viele leise, persönliche Gedanken auf den Heimwegen...

Blogbeitrag 14. Februar

Der Fokus der Abende lag sehr unterschiedlich - mal beim Skelett, mal beim Atem. In jedem Fall ermöglichte er allen Beteiligten einen einmaligen Zugang zu teilweise unbekannten (Innen-)Welten. Was auf der Webseite versprochen wird und zunächst einmal vielleicht etwas dramatisch klingt – eine „Reise in ein tiefes Tanzerlebnis" würde angetreten- wird wirklich erlebt!

Nie zuvor hatte eine Teilnehmerin beispielsweise ihren Atem „gleichzeitig als Schlüssel und Schlüsselloch" zu ihrem inneren Wesen erlebt. Sich selbst erkennen und aber auch über Bekanntes hinaus begleiten.... Für ihre Reise nach Innen war dieses Erlebnis sehr zentral und den ganzen Abend über -und danach- auf wundersame Weise spürbar. Sozusagen ein Schlüsselerlebnis. Andere beschrieben „unsichtbare Wände", konnten sich von außen zuschauen, sich neu erleben und ganz neugierig kennenlernen. Aufkommende Fragen, waren zum Beispiel: „Wer tanzt hier eigentlich (wen)?!" -Tanze ich mich selbst? Lasse ich mich von der Musik bewegen? Von Erwartungen? Von meinem Atem?

Ist Ashish Leiter des Conscious Dancing, so führt er die Teilnehmer auf seine ganz persönliche Art direkt in ihren Körper. Meditativen Zustände zu vertiefen ist ihm ein wichtiges Anliegen. Der durch Ashish geöffnete Raum ermöglichte es, dass sich bei einer Teilnehmerin ein erhellender und bewegender „Wechsel der Perspektive" bezüglich einer eingefahrenen, persönlichen Problematik vollziehen konnte.

Oliver war, bevor er einen Abend musikalisch begleitete, selbst mehrmals als Tänzer dabei und ebenso begeistert wie alle anderen. „Durch die TänzerInnen kann eine ziemlich krasse Energie im Raum entstehen, die durch die speziell ausgesuchte Musik zu einer Tieftaucher-Reise weitergeführt wird, wie ich sie sonst nur aus mehrtägigen Workshops kenne."

Wieso hat denn nun Conscious Dancing etwas mit Liebe zu tun?

„Conscious Dancing" lässt sich ganz konkret als Essenz des Toulouse erleben- das Kondensat, welches in der Beatbox lebt, sowie in jedem Winkel der Räume steckt...

Mal abgesehen davon, dass wir Tanzen lieben, und Tanz, Bewegung, Kreativität und Bewusstheit nicht nur drauf steht sondern auch drin ist- abgesehen davon ist das, was den inneren Raum des „Conscious Dancing" bildet und erfüllt, durch liebevolles Sein-Lassen gekennzeichnet.

Manche Grenzen werden aus Angst geschützt, manche hingegen aus Liebe gehalten. Es ist äußerst relevant, die Wahrnehmung dieses Unterschiedes zu schulen. Grenzen und Freiheit müssen sich nicht widersprechen. Dort, wo die Liebe wohnt, gehören die eigenen Grenzen zur eigenen Freiheit- und auch die Grenzen anderer kann die Liebe respektieren...mehr noch- begrüßen und schätzen. Im meditativen, innerlich angeschlossenen Zustand ist dem Reisenden der innere, liebevolle Antrieb klarer und bewusster wahrnehmbar und unterscheidbarer von der Hemmung aus Angst. Beim Tanz bewegen wir uns im besten Fall aus Liebe- und in ihrem Rahmen frei und (selbst) bewusst.

Den Teilnehmern des Conscious Dancing kann früher oder später deutlich werden, dass der Tanz dabei unterstützen kann, achtsam gegenüber den eigenen Bedürfnissen zu sein. Die wertschätzende Atmosphäre, frei von äußeren Bewertungen (durch andere), konfrontiert mit inneren (eigenen) Bewertungen und lädt ein, diese leichter loszulassen. Bewertungen kleben an unserer erlernten Art und Weise zu denken und sie loszulassen will geübt sein. Es lässt sich lernen- am besten spielerisch. Tanzend sozusagen. Auf diese Weise laden wir uns selbst und schließlich auch unsere Umgebung ein- zu einem wahrhaft liebevollen Tanz des Lebens.

In diesem Sinne:

Wir lieben Conscious Dancing!

Erleben im Tanz oder „Wenn der Frühling heranstürm...
Ins Toulouse!

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Dienstag, 11. Dezember 2018